Aus dem Stoff heraus gelöste Ñandutíspitzen

Einleitung
Die paraguayische Nadelspitze entwickelte sich aus den Soles und Ruedas von Spanien und den Kanaren, die während der Kolonialzeit nach Lateinamerika kamen. In Paraguay führte die Isolation des Landes zu einer eigenen Entwicklung und damit nationalen Identifikation, was zur Namensgebung Ñandutí (aus der Sprache der Tupí Guaraní)  und zur Erfindung landestypischer Muster führte. Heutzutage werden Ñandutí zur Verzierung aller möglichen Stoffe (Tischdecken, Taschen, Schuhe, festliche Blusen bis Hochzeitskleider) verwendet und getragen. Sie sind in unterschiedlicher Qualität im Tourismusgeschäft weit verbreitet und haben einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns die St. Galler Stickerei. Näheres siehe 'Geschichtliches - Nanduti'.